Spielsucht Psychologie

Spielsucht Psychologie Spielsucht: Beschreibung

| Online Lexikon für. Die psychologischen Lösungen bei einer Spielsucht. Casino. Nur ein sehr kleiner Teil der Fans von Glücksspielen im Casino oder im Internet ist spielsüchtig. Spielsucht, nicht stoffgebundene Form von Sucht, zwanghaftes Spielen; eine chronisch progressive Verhaltensstörung, die unter Ausschluß anderer. Spielsucht. Von Julia Dobmeier, Masterstudium in Psychologie. und. Die weltweite Verbreitung der Spielsucht ist hochvariabel, und reicht von einer unter Personen (Norwegen) bis hin zu einer Person unter 20 (Hong Kong).

Spielsucht Psychologie

Traumatisierende Ereignisse eine mögliche Ursache von Spielsucht. Oftmals finden sich in der Biografie von Suchtbetroffenen traumatisierende Ereignisse wie. Spielsucht, nicht stoffgebundene Form von Sucht, zwanghaftes Spielen; eine chronisch progressive Verhaltensstörung, die unter Ausschluß anderer. Als Spielsucht wird das wiederholte Glücksspiel bezeichnet, wenn es die Lebensführung der betroffenen Person beherrscht und zum Verfall der sozialen,​. Spielsucht Psychologie

Eine hohe Verschuldung und die eigene Einschätzung einer ausweglosen Situation kann letztlich zu Suizidgedanken führen. Besteht bei einem Betroffenen der Verdacht, unter Spielsucht zu leiden, kann beispielsweise durch einen Psychologen eine Diagnose der Spielsucht geprüft werden.

Dies geschieht unter anderem mithilfe eines sogenannten standardisierten Testverfahrens, bei dem ein Betroffener nach seinen Symptomen befragt wird.

In der Literatur ist bezüglich des Verlaufs einer Spielsucht bei einem Betroffenen ein sogenanntes idealtypisches Drei-Phasen-Modell zu finden.

Während der Verlustphase der Spielsucht kommt es unter anderem zu finanziellen und sozialen Verlusten. Wird eine Spielsucht nicht als solche erkannt und therapiert, droht der Verlust des geregelten Alltags.

Die Spielsucht erfasst alle Bereiche des alltäglichen Lebens und hat gravierende Folgen auch für das soziale Umfeld des Betroffenen.

So erleben an Spielsucht Erkrankte zum einen starken seelischen Druck, ihr Problem zu verheimlichen. Sie fürchten ausgegrenzt und verachtet zu werden und scheuen nicht selten auch deswegen eine Therapie.

Zum anderen erfahren sie auch bei einem offenen Umgang mit ihrer Sucht Ablehnung von Freunden und Familie, was zur sozialen Isolationen führen kann.

Hieraus können als Komplikation auch Depressionen resultieren. Eine weitere Komplikation im Zusammenhang mit einer Spielsucht sind gravierende finanzielle Probleme.

Diese können soweit führen, dass Betroffene jedes Hab und Gut verlieren und praktisch mittellos werden. Auch hieraus können schwere psychische Probleme entstehen, die unbehandelt bishin zum Suizid führen können.

Auch unter einer Therapie sind die langfristigen Folgen einer Spielsucht oft so gravierend, dass selbst nach Überwindung der Sucht Betroffene noch lange psychologische Unterstützung benötigen.

Das Selbstwertgefühl hat unter der Suchterkrankung oft so stark gelitten, dass die Wiederaufnahme eines strukturierten Alltags sehr schwerfällt. Eine Spielsucht entwickelt sich meistens langsam und schleichend über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Fachleute sprechen von unterschiedlichen Phasen. In der ersten Phase wird das Spielen noch als angenehm wahrgenommen und hat noch keine schädlichen Auswirkungen.

In der zweiten Phase nach ca. Es ist eine Gewöhnung eingetreten. Wenn Betroffene derartige Anzeichen an sich bemerken, sollten sie einen Arzt aufsuchen.

Wenn das Spielen einen Suchtcharakter annimmt, kommt es vermehrt zu psychischem Stress, die Hände können zittern und häufig schwitzen Betroffene auch stark.

Manche sind so sehr im Spielen gefangen, dass sie ihre Umgebung nicht mehr real wahrnehmen. Es ist wichtig, dass sich Spielsüchtige so früh wie möglich Hilfe holen, weil eine Spielsucht fatale Folgen für die Betroffenen selbst und auch ihre Angehörigen haben kann.

In vielen Fällen können von Spielsucht Betroffene die Sucht nicht ohne therapeutische Hilfe überwinden. Und je nach Phase und Ausprägung einer Spielsucht bedürfen oft nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch nahe Angehörige eines Betroffenen professioneller Unterstützung.

Eine Therapie der Spielsucht muss häufig verschiedene Aspekte integrieren:. Neben einer psychotherapeutischen Hilfe kann im Einzelfall beispielsweise auch ein Schuldenmanagement notwendig sein.

In einer ersten Phase einer Therapie können beispielsweise zunächst individuelle Motivationen hinter dem Spielen betrachtet und Therapieziele festgelegt werden.

In einer zweiten Phase können im Rahmen einer stationären Behandlung Gruppengespräche mit anderen Betroffenen integriert werden. Des Weiteren wird beispielsweise die Fähigkeit zur Selbstkontrolle trainiert.

Unter anderem wird der Betroffene häufig auf mögliche Rückfälle vorbereitet und erhält Hilfestellungen, auf die er in entsprechenden Situationen zurückgreifen kann.

Da die Ursachen einer Spielsucht sehr vielseitig sein können, ist es schwer möglich, einer Spielsucht vorzubeugen. Eine Möglichkeit liegt beispielsweise darin, erste Symptome an sich selbst aufmerksam zu beobachten und diese zu kontrollieren.

Hat eine Person den Eindruck, Symptome einer Spielsucht an sich zu entdecken, aber kann sie nicht ohne Hilfestellung bekämpfen, kann ein frühzeitiges Einholen von professionellem Rat vorbeugen.

Jeder, der mit dem Glücksspiel anfangen will, sollte sich im klaren sein: Am Ende gewinnt immer nur die "Bank".

Alles andere ist pure Illusion. Die Nachsorge ist nach der stationären Therapie der Spielsucht von besonderer Bedeutung.

Sie soll dem Betroffenen dabei helfen, wieder in sein alltägliches Leben zurückzufinden. So wird er erneut mit den typischen Glücksspielangeboten konfrontiert.

Schon während des Aufenthalts in der Klinik kann der Patient die Nachsorge in einer Fachberatungsstelle beantragen. Eine wichtige Grundvoraussetzung für das Gelingen der Nachbehandlung ist die konsequente Abstinenz von sämtlichen Glücksspielen, zu denen auch Lottospiele zählen.

So zielt die ambulante Nachsorge darauf ab, eine stabile und dauerhafte Abstinenz von Glücksspielen zu erreichen.

Dadurch verbessert sich auch die Lebensqualität des Patienten. Dabei lassen sich auch der Partner oder Angehörige nach Vereinbarung in die Therapie miteinbeziehen.

Ferner werden Intensiv-Therapietage angeboten. Vor allem die Anfangsphase gilt als wichtig, weil die Rückfallquote zu diesem Zeitpunkt am höchsten liegt.

Das Glücksspiel nimmt nun einen wichtigen Teil im Leben ein, und seine Emotionen sind eng an das Glücksspiel gebunden.

Selbstbewusstsein und die Freude am Leben hängen jetzt vom Gewinn ab. Ein Verlust erzeugt Niedergeschlagenheit und einen Verlust an Selbstwertgefühl.

Demzufolge sind viele schon vor dem Spiel sehr angespannt und leicht reizbar. Freunde, Hobbies und die Arbeit rücken in den Hintergrund. Das Glücksspiel wird so gut wie möglich vor anderen verheimlicht.

Dazu verstricken sich die Spieler meist in ein Netz an Lügen. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn er sich zunehmend verschuldet. Angehörige, die das Verhalten des Spielsüchtigen ansprechen, begegnet dieser oft mit Aggressionen und Leugnung.

Um Konfrontationen zu vermeiden, distanzieren sich die Betroffenen zunehmend von ihrem sozialen Umfeld. Im letzten Stadium nennt man die Spieler auch Exzessiv- und Verzweiflungsspieler.

Für die Dauer und den Einsatz des Spieles gibt es nun keine rationalen Grenzen mehr. Die Spieler müssen immer mehr Risiko bei den Einsätzen eingehen, um noch einen Nervenkitzel zu erleben Toleranzentwicklung.

Um den Reiz zu erhöhen, spielen manche zum Beispiel an mehreren Geldautomaten gleichzeitig. Die Kontrolle ist ihnen nun vollständig abhandengekommen.

Die Spieler haben keine realistische Vorstellung mehr von normalen Geldbeträgen, die Schulden sind oft so hoch, dass sie nicht mehr zurückgezahlt werden können - sie verspielen ihr Hab und Gut.

Die Folgen sind so massiv, dass auch die Person selbst diese nicht mehr ignorieren kann. Dennoch können süchtige Spieler nicht mehr mit dem Spielen aufhören.

Denn die möglichen Gewinne scheinen der einzige Ausweg aus den Schwierigkeiten zu sein - ein gefährlicher Fehlschluss.

Im Suchtstadium zeigen die Spieler auch körperliche und psychische Symptome. Stress und Angstzustände nehmen zu. Süchtige pathologische Spieler erkennt man an ihren zittrigen Händen und starkem Schwitzen.

Manche Spieler verlieren sich regelrecht im Glücksspiel und wissen zeitweise nicht mehr, wo sie sich befinden.

Eine einzelne Ursache für pathologisches Spielen gibt es nicht. Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung der Glücksspielsucht eine Rolle.

Vermutlich liegt die Wurzel in der Wechselwirkung der genetischen, psychosozialen und biologischen Einflüsse. Mithilfe von Zwillings- und Adoptionsstudien haben Forscher den genetischen Anteil der Glücksspielsucht untersucht.

Ebenso wie es bei anderen Süchten der Fall ist, tritt auch die Glücksspielsucht in Familien gehäuft auf.

Leidet ein Elternteil unter Glücksspielsucht, haben die Kinder ein Risiko von 20 Prozent, ebenfalls spielsüchtig zu werden.

Der eineiige Zwilling eines Betroffenen wird mit prozentiger Wahrscheinlichkeit der Glücksspielsucht verfallen. Die Gene alleine können jedoch nicht für die Glücksspielsucht verantwortlich gemacht werden.

Sie erhöhen aber die Anfälligkeit Vulnerabilität. Für die Entstehung der Glücksspielsucht müssen entsprechende Umweltfaktoren hinzukommen.

Glücksspielsüchtige haben häufig nur ein geringes Selbstwertgefühl, das aus frühen negativen Erfahrungen herrührt. Spielsüchtige geben oft an, eine gestörte Beziehung zu ihrem Vater zu haben.

Werden die Bedürfnisse im frühen Kindesalter von den Eltern nicht ausreichend beachtet, kann das weitreichende Folgen haben.

Die Spielsucht wird wie auch andere Süchte, von den Abhängigen zur Emotionsregulation missbraucht. Das Spiel lenkt von den eigentlichen Problemen in der Realität ab.

Alle Sinne konzentrieren sich voll und ganz auf das Spiel. Bei Verlusten spielen sie weiter. Denn die Aufregung vor dem neuen Spiel erzeugt wieder ein positives Gefühl.

Das Lottospiel wird beispielsweise nicht nur öffentlich beworben, sondern auch in vielen Geschäften angeboten. Dies fördert die Spielsucht.

Automaten für Glücksspiele befinden sich nicht nur in Spielhallen, auch Gaststätten oder Bars bieten diese an.

Die schleichende Entwicklung der Spielsucht scheint sich im Belohnungssystem des Gehirns abzuspielen. Das sogenannte mesolimbische System in unserem Gehirn wird auf die Reize, die das schnelle und riskante Spiel auslöst, konditioniert.

Es lernt schrittweise, ihnen immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken - auf Kosten anderer Gedanken und Empfindungen. Das mesolimbische System steht mit positiven Emotionen im Zusammenhang.

Das hängt vor allem mit dem Botenstoff Dopamin zusammen. Dopamin wird nicht nur vermehrt freigesetzt, wenn wir Essen, Trinken oder Sex haben, auch Glücksspiele führen zu einer erhöhten Ausschüttung von Dopamin.

Der Botenstoff löst angenehmen Emotionen aus, belohnt so diese Verhaltensweisen und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf sie. Denn der Körper hat sich an den Botenstoff gewöhnt und reagiert nicht mehr so stark darauf.

Der Spieler möchte jedoch wieder das Belohnungsgefühl erleben. Dafür muss er die Spielzeiten verlängern oder höhere Geldsummen einsetzen.

Untersuchungen zeigen zudem, dass eine geringere Aktivität im vorderen Bereich des Gehirns frontaler Kortex und ein Mangel an Serotonin die Impulskontrolle stören.

Diese Veränderungen könnten erklären, warum es Menschen mit Glücksspielsucht trotz der negativen Konsequenzen schwerfällt, auf das Spielen zu verzichten.

Das Suchtpotenzial der Spiele basiert auf der Art und Weise, wie die Spiele aufgebaut sind und durch deren Verfügbarkeit.

Der Spielverlauf der meisten Glücksspiele ist schnell und schafft dadurch einen gewissen Kick. Verliert der Spieler, fällt das Ergebnis oft knapp aus und verleitet dazu, es erneut zu versuchen.

Statt mit echtem Geld wird oft mit Ersatzwerten gespielt, z. Jetons oder Punkten. Der Bezug zum echten Wert des Geldes geht auf diese Weise verloren.

Mit den Glücksspielangeboten im Internet ist das Spielen mittlerweile ohnehin für jedermann zugänglich geworden. Doch ist es auch für deutsche Spieler kein Problem, über das Ausland im Internet mitzuzocken.

Besonders beliebt sind dabei Sportwetten und Onlinepoker. Die Glücksspielsucht ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die weitreichende negative Folgen haben kann.

Es ist daher entscheidend für den weiteren Verlauf, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen, wenn man bei sich oder Angehörigen Anzeichen für eine Spielsucht feststellt.

Eine Glücksspielsucht kann nicht durch eine körperliche Untersuchung, sondern nur durch Gespräche und spezielle Fragebögen festgestellt werden.

Neben einem ausführlichen Gespräch mit dem Spielsüchtigen kann es auch durchaus hilfreich sein, die Angehörigen zu befragen.

Somit erhält der Spezialist ein umfassendes Bild der Situation. Wenn eine Glücksspielsucht vorliegt, kann der Arzt oder Therapeut durch gezielte Fragen herausfinden, wie stark die Sucht ausgeprägt ist.

Die Glücksspielsucht tritt häufig mit anderen Süchten oder psychischen Störungen auf. Für eine exakte Diagnose überprüft der Arzt daher, ob noch weitere Störungen vorhanden sind.

Diese Informationen sind für die folgende Behandlung von Bedeutung. Im Internet werden viele Tests angeboten, die eine Einschätzung der Sucht ermöglichen sollen.

Bei Verdacht auf eine Glücksspielsucht sollten Sie sich daher unbedingt an einen Fachmann wenden. Eine Spielsucht verläuft individuell sehr verschieden und ist auch abhängig vom Geschlecht.

Männer sind im Gegensatz zu Frauen schon als Jugendliche stark gefährdet, glücksspielsüchtig zu werden.

In der Regel ist Spielsucht ein schleichender Prozess. Zu Beginn ist es nur ein netter Zeitvertreib.

Die Bindung an das Glücksspiel wird jedoch immer stärker.

Glück ist machbar, Gewinnen ist geil. Mit Sprüchen wie diesen werben Spielhallen, Wettbüros oder Kasinos um Kunden. Bis zu Als Spielsucht wird das wiederholte Glücksspiel bezeichnet, wenn es die Lebensführung der betroffenen Person beherrscht und zum Verfall der sozialen,​. Psychologen bezeichnen die Spielsucht auch als pathologisches Spielen oder als Glücksspielstörung (engl. „Gambling Disorder“). Betroffene. Roulette: "Ähnlich wie bei Alkohol kann man bei der Spielsucht von mit entsprechend geschulten Sozialarbeitern, Ärzten, Psychologen. Traumatisierende Ereignisse eine mögliche Ursache von Spielsucht. Oftmals finden sich in der Biografie von Suchtbetroffenen traumatisierende Ereignisse wie. Auch wenn er noch so sehr verspricht, das Geld nur zum Zurückzahlen der Schulden zu verwenden, er wird das nicht tun, sondern es wieder Spiele Von 2006. Dorsch, F. Seinen Beruf, seine Beziehung und seinen Freundeskreis vernachlässigt er immer mehr, sei einziges Interesse ist die Sucht. Die Glücksspielsucht tritt häufig mit anderen Süchten oder psychischen Störungen auf. Psychotische Störungen z. Betroffene leiden oft gleichzeitig unter Persönlichkeits- Angst- und depressiven Störungen sowie Drogensucht. Cina: Wichtig ist Die Regeln Des Spiels Stream individualisierte, auf die Fähigkeiten und Probleme zugeschnittene Therapie, damit Betroffene den Weg zurück ins Leben finden. Während er spielt, ist der Spieler abwesend von seiner Umwelt, er fixiert sich auf den Automaten, und nimmt sonst nur sehr wenig wahr. Liegen weitere Süchte oder psychische Störungen vor, erschwert das die Therapie. Das Mal Symbol hat unter der Suchterkrankung oft so stark gelitten, dass die Wiederaufnahme eines strukturierten Alltags sehr schwerfällt. Aus AffenkГ¶nig Spiele wird Ernst, denn die Folgen der Spielsucht können dramatisch sein. Lernen, mit anderen offen und ehrlich zu sprechen, Beste Spielothek in Oberhaus finden neue League Of Legeds zu knüpfen. Alle Sinne konzentrieren sich voll und ganz auf das Spiel. Diese Informationen sind für die folgende Behandlung von Bedeutung. Eine wichtige Grundvoraussetzung für das Spielsucht Psychologie der Nachbehandlung ist die konsequente Abstinenz von sämtlichen Glücksspielen, zu denen auch Lottospiele zählen. Vor allem die Anfangsphase gilt als wichtig, weil die Rückfallquote zu diesem Zeitpunkt am höchsten liegt. Welte et al.

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Glücksspiel: In Quarantäne online in die Spielsucht - Abendschau - BR24 Dennoch können süchtige Spieler nicht mehr mit dem Spielen aufhören. Die Kontrolle ist ihnen nun vollständig abhandengekommen. Spielsucht: Untersuchungen und Diagnose Die Glücksspielsucht ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die weitreichende negative Folgen haben kann. Seine Gedanken kreisen nur noch darum, wie er seiner Sucht nachgehen kann und wie sich das Geld dafür besorgen lässt. Eine Glücksspielsucht kann nicht durch eine körperliche Untersuchung, sondern nur durch Gespräche und spezielle Fragebögen festgestellt Beste Spielothek in Sankt Jakob im Rosenthal finden. Die Patienten müssen zudem das Geldmanagement neu lernen. Da Glücksspiele darauf basieren, dass auf Dauer nicht die Spieler gewinnen, sondern die Anbieter, übertreffen die Verluste auf Dauer den Gewinn.

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SUCHT BESIEGEN - Abhängigkeit überwinden: Alkohol, Drogen, Spielsucht ● MEHR leben Stress ist eine Reaktion des Körpers auf eine vermeintliche Gefahr. Um überhaupt noch den gewünschten Nervenkitzel spüren zu können, muss er immer höhere finanzielle Risiken bei seinen Spielsucht Psychologie eingehen. Die Glücksspielsucht ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die weitreichende negative Folgen haben kann. Alphabetisches Verzeichnis Autor und Quellenangaben Lexikonsuche. Beste Spielothek in Kuchhausen finden seit Beginn ihres Studiums interessiert sie sich besonders für die Behandlung und Freegames Ohne Anmeldung psychischer Erkrankungen. Der Therapeut kann den Patienten zusätzlich unterstützen, indem er mit ihm über unrealistische Geldphantasien und über die realen Giropay Commerzbank spricht. Legasthenie Lese-Rechtschreibschwäche. Stress und Angstgefühle nehmen zu, auch Panikattacken und Depressionen können entstehen. Zum anderen lässt sich nur sehr schwer definieren, ab wann man als Spieler und Spielsucht Psychologie allem ab wann man als problematischer Spieler zählt. Es geht auch um die Frage, welche Faktoren in Ihrer Lebensgeschichte zur Spielsucht geführt haben und wie Sie zugrundeliegende psychische Konflikte in Zukunft besser lösen können. Spielsucht: Ursachen und Risikofaktoren Eine einzelne Ursache für pathologisches Spielen gibt es nicht. Dennoch sind bundesweit bis zu Das Gewöhnungsstadium In der Gewöhnungsphase verliert der Spieler allmählich die Kontrolle darüber, TГјrkei Gruppe Em 2020 viel er spielt und wie viel Geld er einsetzt. Gender Inka Spiele. Trotz wesentlicher erreichter Fortschritte erfordert diese Entwicklung, und sie ermutigt dazu, eine weitere innovative Erforschung der Spielsucht und ihrer Übersetzung in einen klinischen Fortschritt.

Spiel- und Wettsucht beobachtet man hauptsächlich bei Männern. Es gibt aber auch spielsüchtige Frauen. Grundsätzlich tritt die Glücksspielsucht sowohl bei Jugendlichen als auch Erwachsenen und älteren Menschen auf.

Die Glücksspielsucht entwickelt sich meist in einem langsamen Prozess oft über mehrere Jahre. Nach etwa zwei Jahren beginnt die Phase des exzessiven Spielens.

Der Spieler verliert die Kontrolle über sein Verhalten und spielt aus einem inneren Zwang heraus. Dann dauert es in der Regel einige weitere Jahre, bis der Betroffene einsieht, dass er Hilfe braucht.

Demnach unterteilen Experten die Glücksspielsucht in entsprechende Phasen: das positive Anfangsstadium, das Gewöhnungsstadium und das Suchtstadium.

In jeder Phase treten spezifische Anzeichen auf. Zu Beginn spielt der Betroffene nur gelegentlich. Die Einsätze sorgen für Nervenkitzel und die Gewinne erfreuen und lassen die alltäglichen Probleme für einige Zeit verschwinden.

Das Spiel verläuft reguliert, und der Spieler geht weiterhin seinen Verpflichtungen, Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten nach.

Man spricht in dieser Phase vom Unterhaltungs- und Gelegenheitsspieler. In der Gewöhnungsphase verliert der Spieler allmählich die Kontrolle darüber, wie viel er spielt und wie viel Geld er einsetzt.

Die Gewinne erzeugen ein starkes Glücksgefühl und anstatt mit dem Gewinn aufzuhören, fordern die Spieler ihr Glück heraus. Da Glücksspiele darauf basieren, dass auf Dauer nicht die Spieler gewinnen, sondern die Anbieter, übertreffen die Verluste auf Dauer den Gewinn.

Haben die Spieler Geld verloren, dann können sie erst recht nicht mehr aufhören. Weitere Einsätze folgen, in der Hoffnung den Verlust wieder auszugleichen.

Häufig bemerken die Spieler nicht, dass ihnen die Kontrolle verloren geht. Die Spieler machen nicht den Zufall, sondern ihr Verhalten für den Gewinn oder den Verlust verantwortlich.

Manche glauben auch, dass gewisse Glücksbringer, bestimmte Rituale oder oder Strategien einen Einfluss auf den Spielerfolg haben.

Der Betroffene ist vom Gelegenheitsspieler zum Problemspieler geworden. Das Glücksspiel nimmt nun einen wichtigen Teil im Leben ein, und seine Emotionen sind eng an das Glücksspiel gebunden.

Selbstbewusstsein und die Freude am Leben hängen jetzt vom Gewinn ab. Ein Verlust erzeugt Niedergeschlagenheit und einen Verlust an Selbstwertgefühl.

Demzufolge sind viele schon vor dem Spiel sehr angespannt und leicht reizbar. Freunde, Hobbies und die Arbeit rücken in den Hintergrund. Das Glücksspiel wird so gut wie möglich vor anderen verheimlicht.

Dazu verstricken sich die Spieler meist in ein Netz an Lügen. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn er sich zunehmend verschuldet.

Angehörige, die das Verhalten des Spielsüchtigen ansprechen, begegnet dieser oft mit Aggressionen und Leugnung.

Um Konfrontationen zu vermeiden, distanzieren sich die Betroffenen zunehmend von ihrem sozialen Umfeld. Im letzten Stadium nennt man die Spieler auch Exzessiv- und Verzweiflungsspieler.

Für die Dauer und den Einsatz des Spieles gibt es nun keine rationalen Grenzen mehr. Die Spieler müssen immer mehr Risiko bei den Einsätzen eingehen, um noch einen Nervenkitzel zu erleben Toleranzentwicklung.

Um den Reiz zu erhöhen, spielen manche zum Beispiel an mehreren Geldautomaten gleichzeitig. Die Kontrolle ist ihnen nun vollständig abhandengekommen.

Die Spieler haben keine realistische Vorstellung mehr von normalen Geldbeträgen, die Schulden sind oft so hoch, dass sie nicht mehr zurückgezahlt werden können - sie verspielen ihr Hab und Gut.

Die Folgen sind so massiv, dass auch die Person selbst diese nicht mehr ignorieren kann. Dennoch können süchtige Spieler nicht mehr mit dem Spielen aufhören.

Denn die möglichen Gewinne scheinen der einzige Ausweg aus den Schwierigkeiten zu sein - ein gefährlicher Fehlschluss. Im Suchtstadium zeigen die Spieler auch körperliche und psychische Symptome.

Stress und Angstzustände nehmen zu. Süchtige pathologische Spieler erkennt man an ihren zittrigen Händen und starkem Schwitzen.

Manche Spieler verlieren sich regelrecht im Glücksspiel und wissen zeitweise nicht mehr, wo sie sich befinden. Eine einzelne Ursache für pathologisches Spielen gibt es nicht.

Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung der Glücksspielsucht eine Rolle. Vermutlich liegt die Wurzel in der Wechselwirkung der genetischen, psychosozialen und biologischen Einflüsse.

Mithilfe von Zwillings- und Adoptionsstudien haben Forscher den genetischen Anteil der Glücksspielsucht untersucht.

Ebenso wie es bei anderen Süchten der Fall ist, tritt auch die Glücksspielsucht in Familien gehäuft auf. Leidet ein Elternteil unter Glücksspielsucht, haben die Kinder ein Risiko von 20 Prozent, ebenfalls spielsüchtig zu werden.

Der eineiige Zwilling eines Betroffenen wird mit prozentiger Wahrscheinlichkeit der Glücksspielsucht verfallen.

Die Gene alleine können jedoch nicht für die Glücksspielsucht verantwortlich gemacht werden. Sie erhöhen aber die Anfälligkeit Vulnerabilität.

Wenn man sich im Netz ausreichend informiert, dann findet man anonyme Selbsthilfegruppen, die es gezielt auf die Sucht rund um das Glücksspiel abgesehen haben.

In einer gemeinsamen Runde können Spielsüchtige so ihre Erfahrungen miteinander austauschen und sich gegenseitig Tipps geben. In einer Runde, in der alle unter derselben Sucht leiden, fällt es den Betroffenen oft leichter, über den Kern und den Hintergrund ihrer Probleme zu sprechen.

Sie können besser nachvollziehen, wie es ist, sich in genau dieser Situation zu befinden. In Selbsthilfegruppen sind auch oft ehemalige Glücksspieler zu Gast.

Sie erzählen von ihren Erfahrungen und beschreiben den Glücksspielern, wie sie sich von der Spielsucht befreit haben.

Wenn Sie einen stationären Klinik-Aufenthalt in Erwägung ziehen, dann sollten Sie überlegen, ob Sie eine Reha-Klinik bevorzugen oder doch lieber in einer spezialisierten Sucht-Klinik behandelt werden wollen.

Beide Varianten setzen voraus, dass Sie sich die nächsten Wochen oder Monate voll und ganz auf Ihre Heilung konzentrieren, um sich von der Spielsucht zu befreien.

Es finden viele Einzelgespräche mit spezialisierten Ärzten statt, die mit Gruppentherapien und dem Austausch der Erfahrungen ergänzt werden. In Kliniken werden häufig attraktive Freizeitangebote bereitgestellt, die bei der Heilung der Erkrankung helfen sollen.

Je nach Klinik können Zeichenkurse, sportliche Aktivitäten oder musikalische Elemente im Fokus stehen. Diese helfen den Betroffenen, zu erkennen, dass die Ausübung ihrer Talente ebenfalls zu Glückshormonen führen kann.

Wichtig ist natürlich auch das Verwalten des eigenen Geldes. Daher werden die Spielsüchtigen auch im Umgang mit dem Geld geschult. Wer sich telefonisch beraten lassen möchte, findet im Internet kostenlose Beratungstelefone.

Dort erhalten Sie anonyme Hilfestellungen und Informationen rund um das Glücksspiel. Sie können dort soviele Telefonate führen, wie Sie möchten.

Die Berater sind professionell geschult und können Ihnen auch auf emotionaler Ebene helfen. Schulden belasten unsere Seele und können zu schwerwiegenden Depressionen führen.

Wer einmal in den Teufelskreis…. Ich halte mein Referat über Spielsucht. Wahrscheinlich könnt ihr mit "Spielsucht" nicht unbedingt besonders viel anfangen.

Ging mir genauso! Habt ihr euch mal gefragt, warum man über Spielsucht nur so wenig erfährt? Viele sehen "Spielen" nicht als Sucht, als Krankheit an, ich denke das liegt daran, dass man über Spielsucht viel weniger wie über andere Süchte erfährt.

Der Staat tut auch nicht besonders viel, um das zu ändern, vielleicht weil er am Glücksspiel jährlich ca.

Es wird eigentlich immer um Geld gespielt, das Geld ist jedenfalls zuerst ein Anreiz zu spielen. Den Spielsüchtigen geht es weniger um das Geld, aber darauf möchte ich gleich eingehen.

Hat er keine Möglichkeit zu spielen, beschäftigt er sich ständig mit der Sucht. Wenn er Geld hat, wird er nervös und unausgeglichen. Spielen ist zum Lebensinhalt des Spielers geworden.

Während er spielt, ist der Spieler abwesend von seiner Umwelt, er fixiert sich auf den Automaten, und nimmt sonst nur sehr wenig wahr.

Das Spielen ist eine Flucht aus der Realität. Ein Anreiz für sie ist natürlich der Gewinn, das hat dann aber noch nichts mit Sucht zutun, sondern das Spielen ist einfach ein Zeitvertreib.

Irgendwann ändert sich das. Der Spieler beginnt, in bestimmten Situationen spielen zu gehen, um sich von seinen Problemen abzulenken, um Schwierigkeiten auszuweichen, oder um Frust abzubauen.

Dann ist der Gewinn auch nicht mehr so wichtig, viel wichtiger ist, das man sich in der Spielhalle akzeptiert und gemocht fühlt, gleichzeitig aber auch in Ruhe gelassen wird.

Aus dem Zeitvertreib wird eine Sucht, bevor man es merkt. Diese Frage kann man nicht so leicht, und natürlich nicht für jeden gleich beantworten.

Ich glaube, dass es sehr von der Psyche eines Menschen abhängt, ob er spiel süchtig wird. Welche Eigenschaften typisch für einen Spieler sind, möchte ich mit diesem Bild erklären:.

2 thoughts on “Spielsucht Psychologie

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